NO to seismic blasting in New Zealand

Whale
An urgent call:

According to Greenpeace New Zealand the biggest seismic blasting vessel in the world has entered New Zealand waters. It came for no other reason than to search for oil.

Not only to talk about climate change issues due to oil usage but it’s also harmful to whales, dolphins and other marine life. The ship fires massive seismic blasts creating shockwaves that penetrate the ocean and the seafloor every ten seconds, 24 hours a day, seven days a week, for weeks and months on end.

Whales and dolphins depend on their hearing to survive, whether it’s for locating prey or predators, or communicating with mates. Without any hearing they cannot survive.

This all is going on in an area stretching between Napier and Kaikoura – an area with pristine waters which is inhabited by thousands of whales and dolphins.

Please sign at Stop seismic blasting

Einziger heimischer Wal in Gefahr

Wer bereits Urlaub auf Sylt gemacht hat, hatte vielleicht am Strand schonmal eine Begegnung mit einem Schweinswal, auch kleiner Tümmler genannt. Denn er mischt sich ab und an unter die badenden Gäste am Strand. Dieses Erlebnis wird allerdings immer seltener, denn er ist bedroht. Die Weltnaturschutzorganisation IUCN stufte ihn kürzlich als „vom Aussterben bedroht“ ein.

Die meiste Gefahr für die Meeressäuger gehen von den Grund-Stellnetzen aus. Die reißfesten Nylonfasern werden von den Walen nicht gesehen. Sie verheddern sich und ersticken. 2008 wurden laut Angaben von Greenpeace allein in der Ostsee 140 Schweinswal-Kadaver geborgen – jeder zweite war Opfer als Beifang der Fischerei.

Im Jahr 2000 wurde zwar am Sylter Außenriff – eine Kinderstube der Nordsee-Schweinswale – ein Schweinswal Schutzgebiet eingerichtet. Doch auch hier werden die Stellnetze ausgelegt, weil sie nicht verboten sind. Im Gegenteil: Netze werden mit Pingern ausgerüstet, um die Wale aus dem Schutzgebiet zu vertreiben, damit weiter dort gefischt werden kann.

Wir fordern, dass die EU die Fischereipolitik reformiert, um sie nachhaltiger zu gestalten. Die Stellnetzfischerei muss in Natura-2000-Schutzgebieten verboten werden. Zudem sollte nur Fisch aus gesunden Beständen, der mit schonenden Methoden gefangen wurde oder aus nachhaltiger Aquakultur stammt, gekauft werden. Mehr Informationen dazu sind im Artikel „Verantwortungsvoll Fisch essen“ zu finden.

Aussterben der letzten Westpazifischen Grauwale durch Ölplattform?

Wal Vor der russischen Insel Sachalin soll eine dritte Ölplattform unter anderem durch Shell gebaut werden. Diese Pläne werden durch Tierschutzorganisationen wie der Internationale Tierschutzfonds IFAW oder dem Naturschutzfonds WWF kritisiert. Für den Sommer seien seismische Messungen geplant. Dadurch könnten die rund 130 Grauwale vertrieben werden und an Unterernährung sterben. Bei nur noch 30 fortpflanzungsfähigen Weibchen können bereits ein paar tote Weibchen das Ende der Art bedeuten. Wir fragen uns, was noch alles geschehen muss, damit der Raffgier der Ölkonzerne Einhalt geboten wird.

Menschenverursachter Lärm Schuld für Walstrandungen?

Erst vor kurzem wieder verendeten Grindwale in Neuseeland – ein Bild, das uns immer häufiger begegnet. Was aber ist der Grund für die Walstrandungen? Laut Dr. Kim Detloff, Referent für Meeresschutz beim Nabu werden die Meere „immer lauter und viele Aktivitäten des Menschen verursachen einen immensen Lärm“.

Zu den Lärmquellen gehören unter anderem die Schifffahrt, seismische Untersuchungen, Sonarsysteme oder der Bau von Windenergieanlagen (WEAs) oder Ölplattformen. Trotz aller positiven Effekte haben WEAs gerade beim Bau negative Auswirkungen. Große, hydraulische Hämmer rammen die Fundamente in den Meeresboden, was einen höllischen Lärm erzeugt, dessen Auswirkungen auf die Meerestierwelt noch wenig erforscht sind. Dennoch wird von Experten jetzt schon ein viel effektiverer Lärmschutz gefordert.

Wale orientieren sich mittels Echolot; wird dieses durch Lärm gestört, können sie sich leicht verirren und stranden. Da gerade bei Grindwalen eine ganze Gruppe zumeist nur einem Leittier folgt, stranden häufig gleich viele Tiere auf einmal. Kleinere Tiere kann man retten, indem man sie erst mit feuchten Tüchern vor dem Vertrocknen schützt und sie später mit der Flut zurück ins Meer bringt. Größere Tiere ersticken leider immer an ihrem eigenen Gewicht. Über die Häufigkeit der Walstrandungen und den oben erwähnten Zusammenhang zum Menschenverursachten Lärm gibt es allerdings noch keine abgeschlossenen Forschungsergebnisse.

Was kann jeder einzelne beitragen? Man kann sich beispielsweise bewusst beim nächsten Urlaub gegen die laute High-Speed-Fähre und für die langsamere, aber leisere Fähre entscheiden. Zudem müssen die Auswirkungen menschlichen Tuns auf die Meeresumwelt weiter untersucht werden, um so das Bewusstsein für den Schutz des Meeres weiter zu entwickeln.

Walforschung: andere Sprachsignale wegen Lärmbeeinflussung

Wissenschaftler wie Rebecca A. Dunlop von der australischen Universität von Queensland haben herausgefunden, dass sich Buckelwale aufgrund von zu lauten Geräuschen wie etwa große Windstärken unter Wasser lieber mit Schlägen ihrer Finnen unterhalten, als mit ihrem gewohnten Singgesang. Durch weitere Forschungen soll herausgefunden werden, ob auch der vom Menschen verursachte Lärm unter Wasser für diese Sprachumstellung verantwortlich ist, so in einer Mitteilung der Spiegel-Online Redaktion. Nähere Informationen sind hier zu finden: UQ: VetSchool