Would you refuse eating meat for our climate?

Gemüse Our climate is changing – there is no doubt about it. No matter what some people may say! What can men do to stop heating our earth? To me even more important is what can every single person do? Why not start with everyday life.

Global consumption of proteins is covered by meat and dairy products. According to a study of the Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) the greenhouse gases methane and nitrous oxide arise mainly in the production of fodder by the application of synthetic fertilizers. Compared to carbon dioxide methane’s contribution to the greenhouse effect is approximateley 25 times higher, nitrous oxide at about 298 times higher.

So what are the results of this study? Firstly, if you reduce the current consumption of meat and milk to just below one third, harmful global greenhouse gas emissions would be reduced significantly. Secondly, the production methods in the agricultural sector must be changed technologically. Implementing both together could reduce emissions by the year 2055 by 84 percent.

However, this should rather apply to people in industrialized nations as many people in developing countries suffer from protein deficiency and make it impossible to eat even fewer proteins.

I decided to reduce my own consumption in eating meat to decrease my personal CO2-Balance. Once or twice a month is sufficient. It is not only good for our climate, it is good for my health as well. So what about you? A meatless day a week can reduce greenhouse gas emissions to counteract global warming and thus encourage a healthier diet at the same time. Famous people like Sir Paul McCartney already do the same. Why wait? Small steps towards a more sustainable now and tomorrow.

Die Ausbeutung der Arktis hat begonnen

Eisschmelze in der Arktis Das Forschungsschiff von Greenpeace „Arctic Sunrise“ kehrt von seiner Fahrt aus der Arktis zurück und hat leider nichts Positives zu vermelden. Unabhängige Forscher bestätigen, dass das Meereis des arktischen Ozeans im letzten Sommer fast genauso stark zurück ging wie bei der bisher größten Eis-Schmelze 2007.

Die blauen Wasserflächen des geschmolzenen Meereises reflektieren die Sonnenstrahlen nicht mehr wie bisher das Eis, sondern nehmen es auf. Das Polarmeer erwärmt sich dadurch weiter und lässt das Eis noch schneller schmelzen. Zugleich wird das Eis auch immer dünner, da die Neubildung im Winter nicht im gleichen Umfang stattfindet wie die Schmelze im Sommer.

Der Wettlauf der Konzerne um die besten Plätze für die unter dem Eis vermuteten Öl- und Gasreserven hat längst begonnen. Die Anrainerstaaten bauen laut Greenpeaceangaben ihre militärische Präsenz weiter aus. Erste Probebohrungen fanden bereits statt. Eine Bohrung einer schottischen Firma konnte abgebrochen werden, da ein Notfallplan für eine Kollision der Bohrinsel mit einem treibendem Eisberg fehlte. Weitere Unternehmen werden aber folgen.

Auch Deutschland beteiligt sich an der Suche nach weiteren fossilen Brennstofflagerstätten. Neulich erst begab sich, wie in der ZDF Sendung „Planet-E“ berichtet, die „Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe“ auf eine Expedition auf die neusibirischen Inseln. Den Deutschen ist bewusst, dass der Abbau an der Arktis nicht ohne Folgen für das sensible Ökosystem geschehen wird. Ihre Hoffnung ist, „dass der Abbau mit deutscher Beteiligung möglichst umweltschonend geschehe“.

Ich erinnere mich, wie wir damals als Kinder mit selbst gebastelten Plakaten und ausgeschnittenen Fotos aus Zeitschriften mit Begeisterung für einen „Nationalpark Antarctica“ und gegen dessen Raubbau Unterschriften gesammelt haben. Mehr als 20 Jahre danach ist dieses Thema leider immer noch brisanter als je zuvor. Viele sagen jetzt bestimmt, Antarktis ist nicht Arktis. Es ist jedoch auch hier anzumahnen, dass das Verbrennen von zusätzlich in der Arktis geförderten fossilen Brennstoffen das Eis der Arktis noch schneller schmelzen lässt und die Folgen des Klimawandels uns noch härter treffen werden.

Länger Heuschnupfen durch Klimawandel

Allergiker wissen von der Gefährlichkeit der Beifuß-Ambrosien-Pollen zu berichten. Die Pollen der aus den USA stammenden und auch in Deutschland verbreiteten Pflanze kann schon in geringen Mengen Asthma auslösen. Nach Angaben von Focus fanden Forscher des US-Landwirtschaftsministeriums heraus, dass die Blütezeit im Herbst um etwa einen Monat verlängert wird. Grund dafür sind mehr frostfreie Tage im Winter und eine spätere Herbstkälte.

Wer solche Pflanzen in seinem Garten vorfindet, sollte sie noch vor der Blüte mit Handschuhen und Feinstaubmasken beseitigen. Allergiker sollten Nicht-Allergikern damit beauftragen. Bundesweit sollte die Pflanze im Rahmen des Pflanzenschutzgesetzes bekämpft und deren Verbreitung eingedämmt werden.

Auswirkungen des Klimawandels auf das Ökosystem Ozean

Fische im Ozean vor Korallen Klimaforscher schlagen Alarm, denn die Erderwärmung vollzieht sich in ungeahnter Geschwindigkeit. Die Zukunftsperspektiven stehen düster, denn die Veränderungen auf das Weltklima werden für jeden von uns spürbar ausfallen. Wissenschaftlichen Studien zu Folge ist mit Zunahme verheerender Unwetter und Flutkatastrophen sowie vielfältigem Artensterben zu rechnen. Diese Entwicklung wird durch das rapide Abschmelzen des Polareises beschleunigt.

Durch den voranschreitenden Klimawandel sind viele Tier- und Pflanzenarten in ihrer Existenz massiv bedroht. Klimaforscher registrierten im Jahr 2007 die bisher extremste Eisschmelze überhaupt. Nach Forschungsergebnissen der NASA und der NOAA, der amerikanischen Ozean-Atmosphärenbehörde, gelten 2010 und 2005 als die wärmsten Jahre seit Beginn der genauen Wetteraufzeichnungen.

Land und Leben bedroht

Naturgewalten, © Cornerstone / PIXELIO Die in noch nie vorher dagewesenem Rekordtempo stattfindende Eisschmelze der Polkappen, zieht weitreichende Folgen für den gesamten Globus nach sich. Für den Eisbären, der bekanntlich als Symbol für den weltweiten Klimawandel steht, und viele weitere Tier- und Pflanzenarten, könnte ein Fortgang der Erderwärmung das endgültige Aussterben bedeuten. Diese Zukunftsszenarien der Klimaentwicklung könnten auch für uns Menschen existenzielle Ausmaße annehmen. Der weltweit verstärkt voranschreitende Anstieg des Meeresspiegels würde viele besiedelte Küstenregionen und zahlreiche Inseln überfluten und das dortige Leben in ungeahntem Ausmaß gefährden. Verheerende Naturkatastrophen, an Intensität und Dauer zunehmende Dürreperioden und Flutkatastrophen sowie dramatische Auswirkungen auf die weltweite Landwirtschaft, sind weitere mögliche Konsequenzen.

Meerwassererwärmung setzt Korallen zu

Clownfisch, © Thorben Wengert / PIXELIO Durch den vom Menschen verursachten Anstieg von Treibhausgasen in der Atmosphäre wird nicht „nur“ das Leben an Land, sondern auch das einzigartige Ökosystem der Meere gefährdet. Durch den Anstieg der Wassertemperatur gerät der fragile Lebensraum der Unterwasserwelt aus den Fugen und die Ozeane versauern zunehmend. Die somit entstehende Kohlensäure greift das Kalkgerüst vieler Meeresbewohner an. Klimaforschern zu Folge könnte das Wachstum der Korallen in naher Zukunft ins Stocken geraten. Bereits jetzt findet im Vergleich zu früheren Entwicklungen, ein spürbar verlangsamtes Korallenwachstum statt.

Die Erwärmung des Meerwassers kann nach Ausführungen von Greenpeace auch das Absterben ganzer Korallenstämme verursachen. Der durch die erhöhten Temperaturen hervorgerufene Stress, ist für die folgenschwere Korallenbleiche verantwortlich, die letztendlich zum Absterben der außergewöhnlichen Meeresschönheiten führt. In Korallen leben Mikroalgen, auch Zooxantehellen genannt, die eine wichtige Funktion erfüllen. Sie ernähren die Korallen nicht nur, sondern ermöglichen gleichzeitig ihre faszinierende Farbenpracht. Durch die veränderten klimatischen Begebenheiten stoßen die Korallen die Mikroalgen nunmehr stressbedingt aus, wodurch sie schließlich absterben. Greenpeace befürchtet, dass das Great Barrier Reef, das von der UNESCO 1981 zum Weltnaturerbe erklärt wurde, bei ungebremstem Temperaturanstieg in den nächsten Jahrzehnten größtenteils abstirbt und infolgedessen unzählige weitere Arten der Unterwasserwelt unwiederbringlich von unserem Planeten verschwinden werden.

Meeresströmungen beeinflussen Weltklima

Das Wasser der Weltmeere ist durch ein komplexes Strömungssystem im ständigen Fluss, welches durch Wellen, die Gezeiten und das sogenannte große ozeanische Förderband, auch thermohaline Zirkulation genannt, angetrieben wird. Das Strömungsverhalten wird maßgeblich vom Salzgehalt und den unterschiedlichen Temperaturbedingungen des Meerwassers beeinflusst. Zu diesem globalen marinem Förderband zählt auch der bekannte Golfstrom, der uns das milde Klima in Europa beschert. Diese bedeutsamen Strömungen nehmen nicht nur starken Einfluss auf das Klima in Europa, sondern auf das gesamte Weltklima. Gleichzeitig verstärken sie die Speicherung von Kohlendioxid und Wärme, ebenfalls bewirken sie das Aufsteigen von nährstoffreichem Wasser.

Das voranschreitende Abschmelzen des Polareises und das Aufkommen erhöhten Niederschlags, üben entscheidenden Einfluss auf den Salzgehalt der Ozeane aus. Greenpeace erläutert, dass die Strömung des ozeanischen Förderbandes durch die Verringerung der Salzkonzentration stagnieren wie auch umgeleitet werden, oder sogar möglicherweise ganz zum Erliegen kommen könnte, mit weitreichenden Folgen auf die gesamten marinen Strömungsverhältnisse sowie das weltweite Klima.

Klimawandel bringt kalte Winter nach Europa

Der Klimaforscher Vladimir Petoukhov erläutert, dass extrem kalte Winter in Europa die Existenz des Klimawandels nicht in Frage stellen, sondern eher unterstreichen. Kältere Winter in Asien und Europa werden demnach zukünftig immer wahrscheinlicher. In Folge der arktischen Eisschmelze erwärmen sich untere Luftschichten, die veränderte Luftströmungen bewirken, die wiederum zur Abkühlung des nördlichen Kontinents führen. Eisfrei gewordene Meeresoberflächen, wie beispielsweise die nördlich von Norwegen und Russland befindliche Barents-Kara-See, geben nunmehr Wärme an die kalte Luft ab. Durch die somit veränderten Luftzirkulationen über der Barents-Kara-See, gelangen zunehmend eiskalte Winterwinde nach Europa.

Das weit entfernte Abschmelzen des Polareises hat demnach weitreichende Folgen für das globale Klimasystem und geht uns alle an.

Die Meerwassererwärmung mischt die Lebensbedingungen neu

Quallen, © eda / PIXELIO Viele an Kaltwässer angepasste Meerestiere werden im Zuge der Wassererwärmung in andere Lebensbereiche abwandern oder an den Folgen der sich rapide ändernden Lebensbedingungen, auf Grund von unzureichendem Anpassungsvermögen, aussterben. Zahlreiche Meeresbewohner unterschiedlicher Lebensbereiche werden sich untereinander vermischen, andere Spezies könnten sich wiederum zur Plage entwickeln. Denn eine erhöhte Meerwassertemperatur fördert beispielsweise eine starke Vermehrung von Quallen.

Die veränderten Temperaturbedingungen nehmen ebenfalls Einfluss auf den Sauerstoffgehalt des Wassers und greifen in die Nahrungskette ein. Die Erwärmung der Ozeane könnte einen beachtlichen Rückgang, der in kalten Gewässerzonen wachsenden Krillbestände, verursachen. Krill ist die Hauptnahrung von zahlreichen Walarten und Robben und vielen weiteren Meeresbewohnern, auch von Vögeln.

Die genauen Auswirkungen des globalen Klimawandels auf die diffizilen Lebensgemeinschaften der Unterwasserwelt und ihre möglichen Abhängigkeiten von- und untereinander, sind derzeit wissenschaftlich nicht umfassend abschätzbar.

Klimaforscher schlagen Alarm – Weltnationen reagieren langsam

Das Polareis und das gigantische Strömungssystem der Ozeane sind sozusagen die Klimaanlage unserer Erde. Das Abschmelzen des Polareises führt zu Verminderung der Reflektion der Sonnenstrahlung, wodurch sich das Wasser noch schneller aufheizt und somit ein Bumerang-Effekt entsteht. Diese alarmierenden und zu schnellem Handeln aufrufenden Erkenntnisse namhafter Klimaforscher, treffen auf äußerst langsame Entscheidungen der Weltnationen. Selbst wenn der weltweite CO2-Ausstoß komplett gestoppt würde, ist der Klimakollaps nicht mehr aufzuhalten. Die nachhaltigen Folgen der sich derzeit abspielenden globalen Klimaentwicklungen verdeutlichen, dringendes Handeln ist unabdingbar. Es ist unausweichlich, dass auch unsere Folgegenerationen die weitreichenden Konsequenzen „unseres“ Klimawandels tragen müssen, denn die Klima-Uhr kennt kein Pardon und tickt unaufhaltsam weiter.

Maria Herzger

Bildquellenangabe:

Naturgewalten © Cornerstone / PIXELIO
Clownfisch © Thorben Wengert / PIXELIO
Quallen © eda / PIXELIO

Masterplan Klimaschutz – Teil 5: Landwirtschaft

Rinder auf der Weide Immerhin 50 Prozent Einsparungen beim CO2-Ausstoß seien laut WWF-Studie bei der Landwirtschaft drin. Problematisch ist das aus den Mägen der Wiederkäuer stammende Treibhausgas Methan, weil es 21-mal klimaschädlicher ist als CO2 und das durch Stickstoffdüngung entstehende Lachgas mit 300-facher Wirkung. Folgende Empfehlungen werden in der Studie beschrieben:

• Reduzierung des Fleischkonsums von 60 auf 20 Kilogramm im Jahr und pro Person.
• Limitierung des Viehbestandes pro Fläche.
• Ausweitung des ökologischen Landbaus.
• Veränderung des Düngermanagements.
• Abgaben für die Stickstoffdüngung.

Agrarexpertin Annette Freibauer vom „Johann Heinrich von Thünen“-Institut (vTI) sieht dies etwas kritisch, da Einsparungen in der Landwirtschaft insgesamt nur schwer messbar seien. Sie sieht in folgenden Maßnahmen zusätzlich eine Chance:

• Erhöhung der Lebensmilchleistung des Viehs durch bessere Fütterung und Haltung.
• Nutzung von Gülle und Mist zur Biogasherstellung.
• Alternative Landnutzung anstelle der Trockenlegung von Mooren, da diese dann große Mengen an CO2 freigeben: denkbar wäre der Anbau von Erle, Schilf oder Torfmoos.