Heizkostenreduzierung durch Mehrfachverglasung

Fenster Der Winter dieses Jahr ist wieder hartnäckig. Und gerade in alten Häusern kennt man die unangenehme Zugluft bei Fenstern, was am Unterschied zwischen der Raumtemperatur und der Oberflächentemperatur der schlecht gedämmten Fenster liegt.

Durch Wärmeschutzfenster aus zwei Scheiben lassen sich Energieverluste vermeiden. Im Zwischenraum der Scheiben befinden sich Edelgase, die eine weitaus höhere Isolierwirkung besitzen als Luft. Die Scheibenoberfläche ist zusätzlich mit einer nicht sichtbaren Metallschicht überzogen, die langwellige Strahlen reflektiert und kurzwellige Strahlen hindurchlässt. Die zwischen Rahmen und Mauerwerk entstehende Fuge muss mit dauerelastischem Dichtstoff – beispielsweise mit komprimiertem Dichtungsband – dampfdicht abgedichtet werden.

Die Wärmeschutzwirkung solcher Fenster wird durch den Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert, auch Ug-Wert genannt) angegeben und liegt bei Zweifachverglasungen bei etwa 1,0 W/m²K. Dieser Wert ist bei Dreifachverglasungen und Mehrfachbeschichtungen noch besser. Im Vergleich dazu sind die alten Einfachverglasungen mit etwa 5,0 W/m²K und alte Isolierfenster mit etwa 3,0 W/m²K viel schlechter gedämmt. Kurz gesagt: je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Isolierung.

Jedoch spielt beim Wärmeschutz auch der Rahmen – bestehend aus Holz, Kunststoff, Aluminium oder Materialkombinationen – eine Rolle. Dieser Wert wird mit dem Uf-Wert angegeben. Besonders energiesparend sind hier so genannte Mehrkammersysteme. Laut Aussage von Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller, im Wiesbadener Kurier, ist der Gesamtwert des Fensters (Uw-Wert) am aussagekräftigsten und darf bei Modernisierungen gemäß der Energieeinsparverordnung derzeit maximal 1,3 W/m²K betragen.

Bei einer Sanierung sollten aber die Fenster nie alleine betrachtet werden. Vielmehr sollte ein Sanierungskonzept für das gesamte Haus in Betracht gezogen werden. Hierzu ist ein neutraler Fachmann zu konsultieren.

Eilprotestaktion: Abbau von Nickel und Chrom soll Paradies zerstören

Regenwald Die Provinz Palawan Island auf den Philippinen wurde 1990 von der UNESCO zum Biosphären-Reservat erklärt. Sie ist ein Mekka an Artenvielfalt mit laut der internationalen Artenschutzorganisation IUCN vom Aussterben bedrohten 49 Tier- und 56 Pflanzenarten. Am 28. Januar entscheidet der Gouverneur über die Vergabe von Konzessionen für Unternehmen zum Bergabbau von Nickel und Chrom, die den Lebensraum von Mensch und Natur nachhaltig zerstören würden. Bitte nehmt an der Protestaktion unter „www.regenwald.org“ teil, und bittet die UNESCO den Kampf gegen diese Ausbeutung aufzunehmen.

Vielen Dank

Euer Team von Planet4Life

Zunahme der Fluten als Folge der Erderwärmung

Flut Nach einem Interview im Wiesbadener Kurier sind die Extremereignisse wie die Fluten in Pakistan oder Australien laut Prof. Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung „eine Kombination aus den Zufällen des Wetters und der längerfristigen Klimaentwicklung“. Sicher sei vor allem, dass die Häufigkeit solcher Extremereignisse deutlich zugenommen habe.

Respekt vor dem Leben – wiedergewonnene Ansichten

People Nach Jahren war in diesem Urlaub mal wieder Backpacking angesagt. Das Tolle an dieser Art zu reisen ist die Begegnung so vieler unterschiedlicher Menschen. Von sich an nichts außergewöhnliches, aber man begegnet diesen Menschen mit Respekt, mit einem Lächeln und ohne Vorurteile. Es ist egal, ob man arm oder reich, alt oder jung, dick oder dünn, hässlich oder schön, schlau oder dumm, schwarz oder weiss ist. In einer Welt, in der es das Wichtigste zu sein scheint, wie viel man verdient, welche Position man hat, welches Auto man fährt, ob man studiert hat oder dem Schönheitsideal entspricht, ertappe ich mich auch das ein oder andere Mal, diesen Respekt vor dem Leben zu verlieren.

Warum macht man sich nicht mehr die Mühe, die Mauer der Vorurteile zu überwinden und zu sehen, was wirklich dahinter steckt: ein Mensch mit all seinen Ängsten und Sehnsüchten, die weltweit einerseits alle recht ähnlich sind, die gemachten Erfahrungen aber so unterschiedlich und spannend sein können, dass man daraus nur lernen kann.

Aus diesen Begegnungen nehme ich mit, den Respekt vor jeglichem Leben wieder in meine Mitte zu nehmen. Ein Lächeln kostet nichts und kann dennoch so viel Positives bewirken.

Auswirkungen des Klimawandels auf das Ökosystem Ozean

Fische im Ozean vor Korallen Klimaforscher schlagen Alarm, denn die Erderwärmung vollzieht sich in ungeahnter Geschwindigkeit. Die Zukunftsperspektiven stehen düster, denn die Veränderungen auf das Weltklima werden für jeden von uns spürbar ausfallen. Wissenschaftlichen Studien zu Folge ist mit Zunahme verheerender Unwetter und Flutkatastrophen sowie vielfältigem Artensterben zu rechnen. Diese Entwicklung wird durch das rapide Abschmelzen des Polareises beschleunigt.

Durch den voranschreitenden Klimawandel sind viele Tier- und Pflanzenarten in ihrer Existenz massiv bedroht. Klimaforscher registrierten im Jahr 2007 die bisher extremste Eisschmelze überhaupt. Nach Forschungsergebnissen der NASA und der NOAA, der amerikanischen Ozean-Atmosphärenbehörde, gelten 2010 und 2005 als die wärmsten Jahre seit Beginn der genauen Wetteraufzeichnungen.

Land und Leben bedroht

Naturgewalten, © Cornerstone / PIXELIO Die in noch nie vorher dagewesenem Rekordtempo stattfindende Eisschmelze der Polkappen, zieht weitreichende Folgen für den gesamten Globus nach sich. Für den Eisbären, der bekanntlich als Symbol für den weltweiten Klimawandel steht, und viele weitere Tier- und Pflanzenarten, könnte ein Fortgang der Erderwärmung das endgültige Aussterben bedeuten. Diese Zukunftsszenarien der Klimaentwicklung könnten auch für uns Menschen existenzielle Ausmaße annehmen. Der weltweit verstärkt voranschreitende Anstieg des Meeresspiegels würde viele besiedelte Küstenregionen und zahlreiche Inseln überfluten und das dortige Leben in ungeahntem Ausmaß gefährden. Verheerende Naturkatastrophen, an Intensität und Dauer zunehmende Dürreperioden und Flutkatastrophen sowie dramatische Auswirkungen auf die weltweite Landwirtschaft, sind weitere mögliche Konsequenzen.

Meerwassererwärmung setzt Korallen zu

Clownfisch, © Thorben Wengert / PIXELIO Durch den vom Menschen verursachten Anstieg von Treibhausgasen in der Atmosphäre wird nicht „nur“ das Leben an Land, sondern auch das einzigartige Ökosystem der Meere gefährdet. Durch den Anstieg der Wassertemperatur gerät der fragile Lebensraum der Unterwasserwelt aus den Fugen und die Ozeane versauern zunehmend. Die somit entstehende Kohlensäure greift das Kalkgerüst vieler Meeresbewohner an. Klimaforschern zu Folge könnte das Wachstum der Korallen in naher Zukunft ins Stocken geraten. Bereits jetzt findet im Vergleich zu früheren Entwicklungen, ein spürbar verlangsamtes Korallenwachstum statt.

Die Erwärmung des Meerwassers kann nach Ausführungen von Greenpeace auch das Absterben ganzer Korallenstämme verursachen. Der durch die erhöhten Temperaturen hervorgerufene Stress, ist für die folgenschwere Korallenbleiche verantwortlich, die letztendlich zum Absterben der außergewöhnlichen Meeresschönheiten führt. In Korallen leben Mikroalgen, auch Zooxantehellen genannt, die eine wichtige Funktion erfüllen. Sie ernähren die Korallen nicht nur, sondern ermöglichen gleichzeitig ihre faszinierende Farbenpracht. Durch die veränderten klimatischen Begebenheiten stoßen die Korallen die Mikroalgen nunmehr stressbedingt aus, wodurch sie schließlich absterben. Greenpeace befürchtet, dass das Great Barrier Reef, das von der UNESCO 1981 zum Weltnaturerbe erklärt wurde, bei ungebremstem Temperaturanstieg in den nächsten Jahrzehnten größtenteils abstirbt und infolgedessen unzählige weitere Arten der Unterwasserwelt unwiederbringlich von unserem Planeten verschwinden werden.

Meeresströmungen beeinflussen Weltklima

Das Wasser der Weltmeere ist durch ein komplexes Strömungssystem im ständigen Fluss, welches durch Wellen, die Gezeiten und das sogenannte große ozeanische Förderband, auch thermohaline Zirkulation genannt, angetrieben wird. Das Strömungsverhalten wird maßgeblich vom Salzgehalt und den unterschiedlichen Temperaturbedingungen des Meerwassers beeinflusst. Zu diesem globalen marinem Förderband zählt auch der bekannte Golfstrom, der uns das milde Klima in Europa beschert. Diese bedeutsamen Strömungen nehmen nicht nur starken Einfluss auf das Klima in Europa, sondern auf das gesamte Weltklima. Gleichzeitig verstärken sie die Speicherung von Kohlendioxid und Wärme, ebenfalls bewirken sie das Aufsteigen von nährstoffreichem Wasser.

Das voranschreitende Abschmelzen des Polareises und das Aufkommen erhöhten Niederschlags, üben entscheidenden Einfluss auf den Salzgehalt der Ozeane aus. Greenpeace erläutert, dass die Strömung des ozeanischen Förderbandes durch die Verringerung der Salzkonzentration stagnieren wie auch umgeleitet werden, oder sogar möglicherweise ganz zum Erliegen kommen könnte, mit weitreichenden Folgen auf die gesamten marinen Strömungsverhältnisse sowie das weltweite Klima.

Klimawandel bringt kalte Winter nach Europa

Der Klimaforscher Vladimir Petoukhov erläutert, dass extrem kalte Winter in Europa die Existenz des Klimawandels nicht in Frage stellen, sondern eher unterstreichen. Kältere Winter in Asien und Europa werden demnach zukünftig immer wahrscheinlicher. In Folge der arktischen Eisschmelze erwärmen sich untere Luftschichten, die veränderte Luftströmungen bewirken, die wiederum zur Abkühlung des nördlichen Kontinents führen. Eisfrei gewordene Meeresoberflächen, wie beispielsweise die nördlich von Norwegen und Russland befindliche Barents-Kara-See, geben nunmehr Wärme an die kalte Luft ab. Durch die somit veränderten Luftzirkulationen über der Barents-Kara-See, gelangen zunehmend eiskalte Winterwinde nach Europa.

Das weit entfernte Abschmelzen des Polareises hat demnach weitreichende Folgen für das globale Klimasystem und geht uns alle an.

Die Meerwassererwärmung mischt die Lebensbedingungen neu

Quallen, © eda / PIXELIO Viele an Kaltwässer angepasste Meerestiere werden im Zuge der Wassererwärmung in andere Lebensbereiche abwandern oder an den Folgen der sich rapide ändernden Lebensbedingungen, auf Grund von unzureichendem Anpassungsvermögen, aussterben. Zahlreiche Meeresbewohner unterschiedlicher Lebensbereiche werden sich untereinander vermischen, andere Spezies könnten sich wiederum zur Plage entwickeln. Denn eine erhöhte Meerwassertemperatur fördert beispielsweise eine starke Vermehrung von Quallen.

Die veränderten Temperaturbedingungen nehmen ebenfalls Einfluss auf den Sauerstoffgehalt des Wassers und greifen in die Nahrungskette ein. Die Erwärmung der Ozeane könnte einen beachtlichen Rückgang, der in kalten Gewässerzonen wachsenden Krillbestände, verursachen. Krill ist die Hauptnahrung von zahlreichen Walarten und Robben und vielen weiteren Meeresbewohnern, auch von Vögeln.

Die genauen Auswirkungen des globalen Klimawandels auf die diffizilen Lebensgemeinschaften der Unterwasserwelt und ihre möglichen Abhängigkeiten von- und untereinander, sind derzeit wissenschaftlich nicht umfassend abschätzbar.

Klimaforscher schlagen Alarm – Weltnationen reagieren langsam

Das Polareis und das gigantische Strömungssystem der Ozeane sind sozusagen die Klimaanlage unserer Erde. Das Abschmelzen des Polareises führt zu Verminderung der Reflektion der Sonnenstrahlung, wodurch sich das Wasser noch schneller aufheizt und somit ein Bumerang-Effekt entsteht. Diese alarmierenden und zu schnellem Handeln aufrufenden Erkenntnisse namhafter Klimaforscher, treffen auf äußerst langsame Entscheidungen der Weltnationen. Selbst wenn der weltweite CO2-Ausstoß komplett gestoppt würde, ist der Klimakollaps nicht mehr aufzuhalten. Die nachhaltigen Folgen der sich derzeit abspielenden globalen Klimaentwicklungen verdeutlichen, dringendes Handeln ist unabdingbar. Es ist unausweichlich, dass auch unsere Folgegenerationen die weitreichenden Konsequenzen „unseres“ Klimawandels tragen müssen, denn die Klima-Uhr kennt kein Pardon und tickt unaufhaltsam weiter.

Maria Herzger

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Clownfisch © Thorben Wengert / PIXELIO
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