Respect for life and nature

NZ Flag Moving to another country is feeling like beginning something new. Leaving the past behind and getting the chance to start your life again. Moving to New Zealand is not only about that. Firstly, it’s about the beautiful landscape that this wonderful country has. There’s something spiritual about this land. I am not talking only about the obvious signs where you’ll find visible Māori culrure; Māori are the indigenous people of New Zealand. There are also some unique places where you can feel that spiritual awareness too.

My favourite place is in the town where I am currently living in at the moment. It is just a tree settled peacefully next to the beach. But to me it is not just a tree. Beacon of Nature To me it is a ‘Beacon of Nature’ and its decleration as a natural heritage is well deserved. By just looking at this tree with all its strong branches, its strong roots and its beautiful colours or by just touching its bark you can feel the energy from the tree, flowing around and in you. You feel that you are one with nature again. A feeling that most of us – including me – used to have during our childhood but have lost a long time ago. I am grateful to have felt that feeling again.

It’s about the people in this wonderful country. There’s nothing unusual about meeting people you might say. But here it’s about the way you’ve been met and treated: with respect, with a smile and without any prejudices. People And it doesn’t matter if you are poor or rich, old or young, ordinary or beautiful, disabled or in shape, black or white. Life is not about earning heaps of money, jumping to the next level of your career, driving a fancy car or complying with the beauty ideal, it’s about regaining respect for life.

Why don’t we make an effort anymore, to overcome the wall of prejudice to see what is really behind it? A human with all his fears and longings, all of which are quite similar worldwide, but the experiences can be so diverse and exciting that you can only learn from them.

And I want to learn. I want to learn how to become one with nature and respect every aspect of life. Taking care of nature and giving a little smile cost nothing and can still bring about so many positive effects.

Vergebung

balloons_klein Jedes Jahr werden unterschiedliche Rangfolgen herausgegeben, in welchen Ländern die Menschen am glücklichsten sind. Auf den ersten Rängen befinden sich Länder, von denen man das auf den ersten Blick nicht erwarten würde: Paraguay etwa oder Island. Deutschland dagegen rangiert meistens nur irgendwo im Mittelfeld.

Ich lebe gerne in Deutschland, aber dennoch habe ich ständig das Gefühl, als laste permanent eine Schwere auf den Menschen hier. So auch bei mir. Eine Schwere, die einem davon abhält, nach vorne zu schauen, sein ganzes Potential abzurufen oder ganz einfach nur glücklich zu sein.

Woran mag das liegen? Natürlich herrscht in Paraguay besseres Wetter als hier. Aber ich denke, es liegt zum großen Teil daran, dass viele Menschen die Vergangenheit nicht loslassen können oder viel mehr noch, dass sie sogar in der Vergangenheit leben.

Viele Menschen sind immer auf der Suche nach etwas Besserem und vergessen dabei, dass das Beste genau vor ihren Augen liegt. Nehmen wir als Beispiel die hohe Trennungsrate in Beziehungen. Obwohl alles stimmt – gemeinsame Interessen, gemeinsame Träume usw. – reicht oft nur eine Kleinigkeit aus, um zu sagen, ich gehe einen anderen Weg. Und Schuld ist natürlich der Gegenüber. Es ist ja auch bequem, die Fehler bei anderen zu suchen.

Doch würde man sich mal die Mühe machen, in sich hinein zu horchen, stellt man fest, dass die Gründe meistens in einem selber liegen. Durch das schnelle Wechseln der Partner in der heutigen Zeit, ist es kein Wunder, dass man schnell eine Mauer aufbaut, um sich vor weiteren Verletzungen zu schützen. Das Herz erkaltet quasi. Diese Mauer nimmt man jedoch mit in die nächste Beziehung. Und so wird durch jede Verletzung eine neue „Steinreihe“ aufgesetzt bis man letztendlich nichts mehr fühlt. Die neue Beziehung ist eigentlich von vorneherein zum Scheitern verurteilt.

Dem Partner immer die Schuld zu geben und ihn nach seiner Vorstellung zu verbiegen zu versuchen, bringt niemanden einen Schritt weiter. Um wirklich glücklich zu werden, muss man mit seiner Vergangenheit abschließen und sich selber vergeben. Und die Liebe ist wahrscheinlich die einzige Kraft, die dies schaffen kann.

Dieses Loslassen und Abschließen des Vergangenen ist natürlich kein leichtes Unterfangen. Ich behaupte sogar, dass es eine der schwierigsten Prüfungen ist, die uns das Leben bereitet. Sich Zeit nehmen, in sich ganz tief hinein gehen, alle verdrängten Probleme noch einmal erleben, um sich zu sagen „ich verzeihe dir“. Aber nur so kann man sich mit vollem Herzen dem Neuen öffnen. Nur dann hat die Liebe eine Chance. Und die Liebe ist doch das, wonach sich jeder Mensch sehnt, um glücklich zu sein.

Ist der Planet noch zu retten?

green-grass-on-a-pavement (200x140) Schaut man sich die Weltnachrichten, die gesetzlichen Rahmenbedingungen, das Streben nach der Weltherrschaft oder aber auch seine eigenen Lebensgewohnheiten an, so kommt man unweigerlich zum Schluss, dass der Planet eigentlich nicht mehr zu retten sei.

Der fϋnfte Weltklimabericht des Weltklimarats (IPPC) vom April 2014 stellt fest, dass die Treibhausgasemissionen immens gestiegen sind. Der internationale Flugverkehr trägt zum globalen Klimawandel bei; die Fluglobby schafft es jedoch jedesmal, die Einfϋhrung einer Kerosinsteuer zu verhindern.

Plastiktϋten fördern den Klimawandel, da sie aus Polyethylen bestehen, was wiederum aus Öl gewonnen wird. Zudem vermϋllen sie die Meere und lassen die Tiere darin verenden, da sie Plastik als Nahrung ansehen. Laut dem NABU verbraucht jeder Deutsche 65 solcher Tϋten im Jahr; das sind 5,3 Milliarden pro Jahr in Deutschland. Weltweit sind es eine Billion Plastiktϋten.

Manche Dinge sind aber gar nicht so offensichtlich auf den ersten Blick. Wer denkt schon beim Kauf eines Schweinekoteletts an das Leiden der Tiere in den “Schlachtfabriken”, wo teilweise zigtausende Schweine pro Tag geschlachtet werden? Turbomast, vollgepumpt mit Antibiotika, abgeschliffene Zähne. Hauptsache gϋnstig – mehr als einen Euro darf das Kotelett nicht kosten. Wer denkt beim Kauf des Edelfisches “Loup de Mer”, dass diese mit riesigen sich verengenden Netzen – die so genannte Gespannfischerei – gefangen werden und Delfine sich somit erst schwer verletzen und letztendlich qualvoll ersticken?

Die Gesellschaft ist zu einer Wegwerfgesellschaft verkommen. Produkte, die nicht mehr der Mode entsprechen, werden weggeworfen und schnell ersetzt. Geradezu absurd ist die Tatsache, dass Krabben aus der Nordsee zum Pulen nach Südafrika geflogen werden, um dann wieder in Deutschland verkauft zu werden. Oder wieviel Essen wird in Deutschland und weltweit ohne nachzudenken einfach weggeworfen? Andererseits kann man in heutigen Zeiten ϋberhaupt noch etwas Gutes tun? Sind denn zum Beispiel Bio-Zitronen aus Argentinien oder Bio-Weintrauben aus Chile ökologisch sinnvoll? Man hat fast den Eindruck, dass man dem Plastik gar nicht mehr aus dem Weg gehen kann, wenn man sich alleine die Verpackungen in den Supermarktregalen ansieht.

Unser Lebensstil hat sich verändert. Sicherlich, jede Generation hat ihre eigenen Probleme; und jede macht ihre eigenen Erfahrungen. Jedoch gab es frϋher noch Zwischenmenschlichkeit. Eine Eigenschaft, die in der heutigen digitalen Welt verloren geht. Der Mensch verkϋmmert seelisch unter den vielen digitalen Freunden. All diesem unermesslichen Konsumverhalten und der fehlenden Kommunikation muss ein Riegel vorgeschoben werden. Es gibt genϋgend Beispiele, dass dieser Planet noch nicht verloren ist.

Der bereits erwähnte Weltklimabericht gibt Maβnahmen wieder, um die Klimafolgen zu mindern oder zu vermeiden. Um die gerade noch fϋr den Planeten beherrschbare Erwärmung um zwei Grad zu erreichen, mϋssen Kosten getragen werden, die das Weltwirtschaftswachstum bis Ende des Jahrhunderts um etwa 0,06 Prozent verlangsamt. Verglichen mit den Kosten, die auf uns zukommen, wenn wir nichts tun, ist dies aϋβerst gering. Jedoch ist dazu eine internationale Kooperation nötig.

Die Deutschen sind immer noch Weltmeister im Reisen. Die Hälfte fährt mit dem Auto, ein Drittel fliegt. Wie sieht es mit den Möglichkeiten aus, ökologisch und sozial verträglich zu reisen? Das Gute liegt so nah – Nahreisen heiβt das Zauberwort. Bahn- und Busfahrten weisen eine deutlich bessere Kohlendioxid- und Energiebilanz auf als beispielsweise das Auto oder das Flugzeug, so der ökologisch ausgerichtete Verkehrsclub Deutschland (VCD).

Und wenn doch nicht auf das Fliegen verzichtet werden kann? Auch ich nehme mich davon nicht aus. Dann sollte zumindest auf bestimmte Dinge geachtet werden, etwa die Faustformel je weiter man fliegt, desto länger sollte man bleiben. Einen kleinen Ausgleich kann man mit der CO2-Kompensation erreichen. Die Organisationen, die sich darauf spezialisiert haben, investieren das Geld in Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern. Fernreisen sind sicherlich nicht klimafreundlich. Aber auch hier kann man sich fϋr nachhaltiges Reisen entscheiden und die Folgen etwas abmildern. Ein unabhängiges Qualitätssiegel ist zum Beispiel das Prädikat “CSR-Tourism”. Kriterien sind unter anderem CO2-Emissionen, Wasserverbrauch, Mitarbeiterzufriedenheit und Menschenrechte. So kann auch eine Reise nach Namibia nachhaltig sein, dem Schutz von Nashörnern dienen, Arbeitsplätze schaffen und sich fϋr die Rechte der Menschen vor Ort einsetzen. Macht euch also bereits vor der Reise im Reisebϋro schlau.

Was kann der einzelne im täglichen Leben beitragen? Fangen wir mit einer einfachen, aber wirkungsvollen Tat an: die Plastiktϋte gegen eine umweltfreundliche Tasche auszutauschen. Das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT arbeitet derzeit an einer Alternative auf Basis von Biowachsen. Die nachwachsenden Rohstoffe wie etwa Bienenwachs, Karnaubawachs oder Candelillawachs sind im Gegensatz zu Kunststoffen und Biokunststoffen laut ECO-World in Wasser relativ schnell biologisch abbaubar. Sobald diese marktreif sind, werde ich davon Gebrauch machen. Auch in der Freizeit kann man einiges bewirken. Beim Picknick im Park etwa auf Einweggeschirr und –besteck verzichten. Getränke in Mehrwegverpackungen kaufen. Diese schonen das Klima und die Ressourcen, da sie ϋber 50 mal öfter verwendet werden, als etwa Dosen. Fϋr kurze Anreisen das Rad oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen.

Wer nicht selbst Hand anlagen will oder kann, kann auch mit Unterstϋtzungen einiges Bewirken. Unterstϋtzt zum Beispiel Organisationen wie etwa Greenpeace, die groβe Natursteine im Meer versenken, um die Meeresbewohner so vor der zerstörerischen Grundnetzfischerei zu schϋtzen. Dies ist vor allem in Schutzgebieten sinnvoll. Fischer bleiben dann aus den Gebieten fern und der Meeresboden und seine Tierwelt kann sich erholen. Biolebensmittelhersteller und –vertreiber unterstϋtzen, die auf regionale Produkte setzen und auf Nitrate und Pestizide verzichten. Auch wenn der Preis etwas höher liegt, unsere Gesundheit und unser Grundwasser wird es uns danken.

Auch in Punkto Geldanlage kann sich jeder mittlerweile informieren, wie Banken arbeiten und was mit seinem Geld passiert. Alternativen sind zum Beispiel ethische und sozial-ökologische Banken. Diese investieren dein Geld nur in nachhaltige, soziale und ökologische Projekte und Unternehmen. Jeder entscheidet wofϋr das Geld eingesetzt werden soll. Beispielsweise in ökologische Landwirtschaft, regenerative Energien oder Kindergärten.

Letztlich kann auch dem seelischen Verkϋmmern der Menschheit entgegengewirkt werden. Denn wie es in der letzten Ausgabe des Quell-Magazins heiβt, “die besten Dinge kosten nichts” und dennoch machen sie uns gesϋnder, glϋcklicher und gelassener. Vielleicht ein Weg, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Als da wären:
• Sonne genieβen: in Maβen wird so vom Körper lebenswichtiges Vitamin D produziert, um vielen Krankheiten vorzubeugen.
• Barfuss gehen: dreiβig Minuten täglich reichen aus, um eine gesunde Grundfitness aufzubauen.
• Fasten: der Organismus regeneriert sich und lässt Depressionen, Bronchialasthma und chronische Krankheiten verschwinden.
• “Lebendiges Wasser” trinken: Wasser, das aus eigener Kraft aus der Erde kommt und nicht industriell verarbeitet wird, kann wie ein homöopathisches Mittel wirken.
• Wildpflanzen essen: diese Pflanzen haben ein höheres antioxidatives Potenzial und vermehrt Nährstoffe und Vitamine.
• Geheimnis glϋcklicher Menschen: um zu Lebenslust zu gelangen, muss man Beziehungen im realen Leben aufbauen und pflegen.

Dies alles sind nur einige wenige Beispiele, die jeder zum Erhalt dieses Planeten und einem glϋcklichen Leben beitragen kann. Jedoch Grund genug, fϋr uns zu sagen, dass wir noch zu retten sind, wenn jeder mithilft.