The Great Barrier Reef needs your help!

Coral Reef Have you ever been to the Great Barrier Reef? If not you probably might know have read about it in books which show you an amazing diversity of life. I have seen this fascinating splendor of colour 17 years ago and it was one of those moments in life that took my breath away and one I will never forget.

Scientists just confirmed that this year’s bleaching on the Great Barrier Reef was the worst ever. 67 percent of the corals in the northern part have been killed over 700 kilometers of beautiful reefs – gone forever.

The world of corals relies on a symbiosis between corals and algae. The corals fertilize the algae with their metabolic waste and in return they get a part of the vegetable photosynthesis products from the algae. Since most tropical coral species can no longer feed without algae, they are dependent on them. However, if the water temperature rises due to climate change, the corals are under stress and the algae are destroyed because they become poisonous under such conditions. Without their main source of food, they will starve and eventually die.

If entire reefs die off, there will be dramatic consequences for the fish and other marine animals that lose their natural habitat. At the same time, fishermen and employees in the tourism sector are losing their livelihood.

Despite this, new coal mines have been planned – which is a fuel for climate change. As Graeme Kelleher, in charge of designing and protecting the Great Barrier Reef Marine Park for the last 16 years says, you cannot have a healthy Great Barrier Reef by expanding the coal industry. Please sign the petition: THE REEF HAS TO BE PUT FIRST

Would you refuse eating meat for our climate?

Gemüse Our climate is changing – there is no doubt about it. No matter what some people may say! What can men do to stop heating our earth? To me even more important is what can every single person do? Why not start with everyday life.

Global consumption of proteins is covered by meat and dairy products. According to a study of the Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) the greenhouse gases methane and nitrous oxide arise mainly in the production of fodder by the application of synthetic fertilizers. Compared to carbon dioxide methane’s contribution to the greenhouse effect is approximateley 25 times higher, nitrous oxide at about 298 times higher.

So what are the results of this study? Firstly, if you reduce the current consumption of meat and milk to just below one third, harmful global greenhouse gas emissions would be reduced significantly. Secondly, the production methods in the agricultural sector must be changed technologically. Implementing both together could reduce emissions by the year 2055 by 84 percent.

However, this should rather apply to people in industrialized nations as many people in developing countries suffer from protein deficiency and make it impossible to eat even fewer proteins.

I decided to reduce my own consumption in eating meat to decrease my personal CO2-Balance. Once or twice a month is sufficient. It is not only good for our climate, it is good for my health as well. So what about you? A meatless day a week can reduce greenhouse gas emissions to counteract global warming and thus encourage a healthier diet at the same time. Famous people like Sir Paul McCartney already do the same. Why wait? Small steps towards a more sustainable now and tomorrow.

Die Ausbeutung der Arktis hat begonnen

Eisschmelze in der Arktis Das Forschungsschiff von Greenpeace „Arctic Sunrise“ kehrt von seiner Fahrt aus der Arktis zurück und hat leider nichts Positives zu vermelden. Unabhängige Forscher bestätigen, dass das Meereis des arktischen Ozeans im letzten Sommer fast genauso stark zurück ging wie bei der bisher größten Eis-Schmelze 2007.

Die blauen Wasserflächen des geschmolzenen Meereises reflektieren die Sonnenstrahlen nicht mehr wie bisher das Eis, sondern nehmen es auf. Das Polarmeer erwärmt sich dadurch weiter und lässt das Eis noch schneller schmelzen. Zugleich wird das Eis auch immer dünner, da die Neubildung im Winter nicht im gleichen Umfang stattfindet wie die Schmelze im Sommer.

Der Wettlauf der Konzerne um die besten Plätze für die unter dem Eis vermuteten Öl- und Gasreserven hat längst begonnen. Die Anrainerstaaten bauen laut Greenpeaceangaben ihre militärische Präsenz weiter aus. Erste Probebohrungen fanden bereits statt. Eine Bohrung einer schottischen Firma konnte abgebrochen werden, da ein Notfallplan für eine Kollision der Bohrinsel mit einem treibendem Eisberg fehlte. Weitere Unternehmen werden aber folgen.

Auch Deutschland beteiligt sich an der Suche nach weiteren fossilen Brennstofflagerstätten. Neulich erst begab sich, wie in der ZDF Sendung „Planet-E“ berichtet, die „Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe“ auf eine Expedition auf die neusibirischen Inseln. Den Deutschen ist bewusst, dass der Abbau an der Arktis nicht ohne Folgen für das sensible Ökosystem geschehen wird. Ihre Hoffnung ist, „dass der Abbau mit deutscher Beteiligung möglichst umweltschonend geschehe“.

Ich erinnere mich, wie wir damals als Kinder mit selbst gebastelten Plakaten und ausgeschnittenen Fotos aus Zeitschriften mit Begeisterung für einen „Nationalpark Antarctica“ und gegen dessen Raubbau Unterschriften gesammelt haben. Mehr als 20 Jahre danach ist dieses Thema leider immer noch brisanter als je zuvor. Viele sagen jetzt bestimmt, Antarktis ist nicht Arktis. Es ist jedoch auch hier anzumahnen, dass das Verbrennen von zusätzlich in der Arktis geförderten fossilen Brennstoffen das Eis der Arktis noch schneller schmelzen lässt und die Folgen des Klimawandels uns noch härter treffen werden.

Ergebnisse der Klimakonferenz in Durban

Und wieder keine globalen Verbindlichkeiten gegen den Klimawandel. Wieder wird auf die nächste Klimakonferenz verschoben. Das verabschiedete Dokument (Durban Plattform) legt lediglich ein Fahrplan fest, der ein weltweites Abkommen bis 2020 in Aussicht stellt. Fast zehn weitere Jahre, die vergeudet werden. Die verbleibende Zeit für wirksame Maßnahmen zur Begrenzung der Erwärmung auf 2° wird immer weniger.

Wenn Kanada, Russland und Japan bei einer Verlängerung des Kyoto-Protokolls wie angekündigt nicht mitmachen werden, repräsentieren die verbleibenden Staaten laut „Klimabündnis“ nur noch 15% der Treibhausgas-Emissionen. Eine Verlängerung der Reduktionsverpflichtungen soll erst nächstes Jahr erfolgen. Wann die Verpflichtungsperiode beginnen und wie lange sie dauern soll weiß noch keiner.

Auch für das Instrumentarium zur Reduzierung von Emissionen aus Waldzerstörung und Degradation (REDD) sind keine genauen Regeln beschlossen worden und ohne verbindliche Reduzierungszusagen bei den Treibhausgasen verliert es seine Daseinsberechtigung. Nach Angaben vom Klimabündnis zeigt eine Studie aus Peru auf, dass die Auswirkungen auf die indigenen Gemeinschaften sogar negativ sind:

– „die aktuellen Rahmenbedingungen zu REDD führen zu einer weiteren Verschärfung der Landkonflikte in indigenen Gebieten und zur Missachtung indigener Rechte;
– die Anstrengungen zur Entwicklung von REDD sind oft nicht Teil einer nationalen Gesamtstrategie zum Waldschutz und werden durch andere Entwicklungsanstrengungen (z.B. Bau von Straßen, Bergbauprojekte, Bau von Staudämmen) konterkariert;
– unzureichende Information der indigenen Gemeinschaften über das Instrumentarium und die Nachteile von REDD.“

Ein positives Ergebnis ist die strategische Allianz zwischen der EU und den kleinen Staaten, etwa den Inselstaaten, die sogar befürchten müssen, in einigen Jahren ganz überschwemmt zu werden.

Ein weiteres positives Ergebnis ist der Aufbau eines globalen Klimafonds (Green Climate Fonds). Dieser stellt bis 2020 jährlich etwa 100 Milliarden Dollar für Klimaschutz und Anpassung vor allem für die ärmeren Staaten zur Verfügung. Woher diese Gelder kommen sollen weiß allerdings auch noch keiner.

Wenn man bedenkt, wie viel CO2 die Zusammenkunft der schlauen Köpfe in Durban produziert hat, um solch schwache Ergebnisse hervorzubringen, wird einem ganz anders.

Durban 2011

Am 28. November findet die Weltklimakonferenz auf dem Kontinent statt, der am meisten von den Folgen der Klimaerwärmung betroffen sein wird: Afrika. Schmerzlich jetzt schon an der großen Dürre in Ostafrika zu sehen. Zugleich findet die Konferenz aber auch in dem Land statt, das der größte CO2-Emittent pro Kopf des Kontinents ist: Südafrika.

Im Artikel „Die Beschlüsse der Weltklimakonferenz in Cancún“ berichteten wir über den vor einem Jahr eingegangenen Kompromiss, der dem Klimaschutz nicht wirklich weiterhilft. Eine zentrale Frage gilt es gerade für Afrika auf der kommenden Konferenz zu beantworten: Wie können immer mehr Menschen Zugang zu Energie erlangen, ohne dabei weiter das Klima anzuheizen. Falsche Wege wie etwa die Zerstörung ganzer Landstriche im Nigerdelta durch den Ölkonzern Shell oder den weiteren Ausbau neuer Kohlekraftwerke in Südafrika gilt es entgegenzuwirken.

Der Schlüssel zu einer flächenhaften und bezahlbaren Stromversorgung sind die erneuerbaren Energien. Finanziert etwa mit Geld aus dem Grünen Klimafonds der UNO. Denn ohne Finanzmittel von außen wird es der Kontinent alleine nicht stemmen können, „sich an den Klimawandel anzupassen und seine Wirtschaft ökologisch umzugestalten“ so die südafrikanische Klimakampaignerin Siziwe Khanyile.

Südafrika muss dabei als Beispielland für Afrika vorangehen, genauso wie Deutschland für Europa. Hoffen wir, dass es im Anschluss an die Konferenz nicht schon wieder Nachrichten eines Kompromisses geben wird.